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Autohaus-Außenbeleuchtung: nicht nur Gutes kommt von oben!

3.000 Kelvin
ist die magische Grenze bei der Lichtfarbe
– 50 % Insekten-Anflug
sind bei warmweißem Licht möglich
150 Liter Wasser
verbraucht eine Autowäsche im Schnitt

Wenn es um Nachhaltigkeit im Autohaus geht, fallen oft zuerst Begriffe wie Photovoltaik oder Mülltrennung. Das ist absolut richtig und wichtig. Aber Nachhaltigkeit kann noch viel mehr – und manchmal beginnt sie bei Dingen, an die zunächst niemand denkt.

Zum Beispiel bei der Außenbeleuchtung. Die die hat neben den Stromkosten auch Auswirkungen auf den Wasserverbrauch, die Personalkosten und die Kundenzufriedenheit.

Herausforderung: Die langen Wirkungsketten erkennen

Viele Autohäuser beleuchten ihre Fassaden und Außenanlagen bereits mit moderner LED-Technik. Das spart Energie und schlägt sich damit positiv auf die Profitabilität nieder. Aber die Wirkungskette ist noch viel länger:

Licht mit hohem Blauanteil – kaltweißes Licht mit hoher Farbtemperatur – zieht viele Insekten besonders stark an. Das Licht stört ihre Navigation, erschöpft sie und macht sie zu leichter Beute. Das trägt zum Insektenrückgang bei – mit Folgen für Bestäubung, Artenvielfalt und ganze Nahrungsketten.

Und hier wird es auch betriebswirtschaftlich interessant:

  • Mehr Beute = mehr Vögel
  • Mehr Vögel = mehr Vogelkot auf ausgestellten Fahrzeugen
  • Mehr Vogelkot = mehr Autowäschen, mehr Aufwand, mehr Kosten

So einfach ist das. Und so unnötig.

Lösung: Beleuchtung strategisch denken

Wir empfehlen unseren Kunden eine Außenbeleuchtung, die nicht nur unter Energie-, sondern auch unter Nachhaltigkeits- und Prozessgesichtspunkten punktet: Warmweiß (also unter 3.000 Kelvin), reduzierter UV-Anteil, gezielte Ausleuchtung, intelligente Dimmung außerhalb der Geschäftszeiten.

Das Ergebnis: weniger Insekten, weniger gefiederte Freunde – und deutlich weniger Schmutz auf Verkaufs- und Auslieferungsfahrzeugen.

Damit muss weniger gewaschen werden. Jede Fahrzeugwäsche verbraucht im Schnitt rund 150 Liter Wasser. Dazu kommen noch Energie, Reinigungsmittel und Arbeitszeit. Ganz schön teuer.

Zwei weitere, sehr gewichtige Faktoren sind: verärgerte Kunden (Vogeldreck ist keine Zierde am Auto!) und genervte Mitarbeiter. Denn Fahrzeuge von Vogelkot zu befreien fällt unter die Kategorie „Sch…job“ und gehört sicher nicht zu den beliebtesten Aufgaben im Betrieb.

Ergebnis: Weniger Aufwand, weniger Kosten, mehr Nachhaltigkeit

Durch eine durchdachte Lichtstrategie profitieren Autohäuser also gleich mehrfach: weniger Energie- und Wasserverbrauch, weniger Kostenaufwand, mehr freie Mitarbeiter-Kapazitäten, eine positive Botschaft nach innen und außen und glücklichere Kunden und Mitarbeiter.

Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Image-Thema. Sie ist auch ein Wirtschaftsfaktor. Wer ökologische Zusammenhänge versteht, kann Prozesse effizienter machen und seinen Betrieb profitabler gestalten – und dabei ganz nebenbei Verantwortung übernehmen.

Vogeldreck und hohe Kosten finden Sie toll?

Dann brauchen Sie uns nicht anzurufen. Anderenfalls melden Sie sich gern unter +49 (0)89 716 77 97 00 oder per Mail: [email protected]

Wir beraten seit 2007 Fahrzeughersteller und Autohäuser und sorgen durch Fachwissen und Praxisnähe dafür, dass sich Nachhaltigkeit rechnet. Auch in Ihrem Betrieb.